Lecker, gesund und schnell zubereitet.
Ich mische am liebsten frisches Gemüse, wie Stangensellerie, Spinat, Brokkoli, Grünkohl, Wildkräuter und Beeren als Hauptbestandteile. Avocado macht sich auch sehr gut dabei.
Heidelbeeren bringen zB. eine tolle Farbe. Himbeeren mag ich vom Geschmack am liebsten.
Ein Stück Zitrone mit Schale, ein paar Stückchen frischen Kurkuma oder Ingwer ergänzen dies und eine Banane süßt alles.
Ein großer Esslöffel voll Kokosöl macht, dass unser Körper den Fruchtzucker besser verarbeiten kann.
Ein rohes Ei kann uns noch eine wertvolle Eiweißquelle liefern. (andere Eiweißquellen siehe unten)
Im Frühling und Sommer ergänze ich dies mit Wildkräutern, wie Brennnesselspitzen, Löwenzahnblättern, Taubnesseln, Gänseblümchen, Gundermann, Sauerampfer, Vogelmiere , Spitz- oder Breitwegerich und was sonst noch so auf Wiesen und im Garten wächst.
Auch die kleinen, zarten Blätter von Himbeeren oder Brombeeren eignen sich gut.
Das Kraut von Möhren ist lecker am Smoothy. Ebenso andere Gemüseblätter, wie vom Brokkoli, der roten Beete oder vom Blumenkohl.
Rohe rote Beete sind ebenfalls eine sehr gute und gesunde Grundlage für unseren Smoothy. Diese am besten mit Küchenhandschuhen bearbeiten. Die färben stark. Das gleiche gilt für Kurkuma.
Bittet verwendet frische Bioprodukte.
Unser Körper sollte sich nicht noch mit Pestiziden und all dem, was nicht für Lebewesen geeignet ist belasten müssen.
Smoothys versorgen uns mit Mineralien, Vitaminen, Ballaststoffen, sekundäre Pflanzenstoffe und vielen guten Dingen mehr. Sie helfen uns, unseren Körper zu nähren und zu entgiften.
Im Winter bevorzuge ich Tiefkühlbeeren. Die frischen Beeren im Winter sind selten sonnengereift und haben damit kaum Nährstoffe. Im Sommer ist das natürlich anders und direkt aus dem Garten oder vom Biobauern ist eh das Beste.
Alles, was lange Transportwege und Lagerung hinter sich hat, verliert viel an Inhaltsstoffen. Und erst in den letzten Tagen der Sonnenreifung entwickelt sich die Fülle der wertvollen Nährstoffe der Pflanzen.
Wer einen Garten hat, braucht auch im Winter nicht auf frisch geerntetes Gemüse im Smoothy zu verzichten. Ich pflanze zB. Grünkohl und sähe Spinat. Diese Pflanzen halten auch etliche Minusgrade aus und ich habe immer frisches Grün zur Verfügung.
Rohkakao, Zimt und andere Gewürze sind eine gesunde und leckere Geschmacksabwechslung.
Als Flüssigkeit eignet sich neben Wasser zum Beispiel auch Mandel- oder Sojamilch. Achtet darauf, dass sie ohne Sonnenblumenöl ist. Dies hat zu viel Omega 6, bringt die Balance zwischen Omega 3 und Omega 6 durcheinander und ist dadurch förderlich für Entzündungen, auch den sogenannten Silent Inflammation.
Um den Smoothy mit Protein anzureichern, eignen sich auch Skyr, Magerquark oder Whey-Protein (Molkeprotein).
Oder wer vegan bevorzugt, kann Proteinpulver zB. aus Erbse, Hanf oder Soja verwenden.
Proteine sättigen, reduzieren Heißhungerattacken und helfen beim Muskelaufbau.
Wenn wir dann so einen leckeren Smoothy trinken, sollten wir unbedingt darauf achten, ihn nicht nur rasch zu kippen. Wir trinken hier ja Nahrung und die braucht Verdauungsenzyme, die sich auch schon im Mund befinden. Also langsam und genüsslich trinken und dabei auch kauen. Dann verträgt man alles leicht und der Körper hat mehr Möglichkeiten, die vielen guten Dinge zu verarbeiten.
Meine Lieblingsrezepte:
Frischer Grünkohl/Spinat oder Brokkoli mit frischen Beeren im Sommer und Tiefkühlbeeren im Winter mischen, dazu ein Stück Zitrone mit Schale, ein Stück frischen Kurkuma, eine Banane und Wasser oder Saft nach Bedarf hinzufügen.
Ich mache gern als Proteinquelle ein rohes Ei hinzu, was es auch cremiger macht.
Möhren, Ingwer, Stangensellerie, Orangen oder Rote Beete, Zitrone/Orange, Ingwer sind ebenfalls gute Kombinationen


